Filmfrühstück - Ein Toast auf den Film

Dein Kino-, Streaming- und Serientalk

Venice Film Festival 2026 | Kenan & Luca außer Rand und Band

17.09.2026 195 min

Zusammenfassung & Show Notes

In dieser Episode des Filmfrühstücks nehmen euch Kenan und Luca mit an den Lido: Sie berichten ausführlich von ihren zehn Tagen beim 83. Filmfestival von Venedig. Von der Anreise über die Akkreditierung bis zum ganz normalen Festivalwahnsinn: das neue Badge mit QR-Code, endlose Schlangen, ein enger Zeitplan und entschieden zu viele Filme pro Tag.

Doch wie hat sich das Festival in diesem Jahr eigentlich angefühlt? Weniger große Hollywood-Namen, weniger klassischer Glamour, dafür ein spürbar stärkerer Fokus auf Arthouse und weniger Abhängigkeit von Studios und Streamingdiensten. Wir sprechen darüber, was das über den Zustand des Festivalkinos verrät, und über eine Debatte, die uns nicht losgelassen hat: den erschreckend geringen Anteil von Regisseurinnen im Wettbewerb.

Natürlich werfen wir auch einen ausführlichen Blick auf die Filme. Chronologisch arbeiten wir uns durch das Programm: vom enttäuschenden „The Girl with the Leica“ über Danny Boyles visuell wuchtiges, wegen des KI-Einsatzes aber diskussionswürdiges „Ink“ bis zu einer Everest-Doku, dem neuen Werner Herzog, Shinji Sōmais „The Catch“ und Shinya Tsukamotos „Mr. Nelson, Did You Kill People?“.

Zum Schluss blicken wir auf die Preisentscheidungen und die Vorfreude auf spätere Einzelanalysen. Hört rein und sagt uns: Welcher Film aus Venedig schafft es auf eure Watchlist?