Dystopien | Die düstere Zukunft - von Blade Runner bis Mad Max
10.09.2026 59 min
Zusammenfassung & Show Notes
In dieser Folge des Filmfrühstücks wagen Chrischi und Patrick einen Ausblick in eine sehr düstere Zukunft. Und dabei sprechen sie nichtmal über aktuelle Wahlergebnisse oder die Saison des 1. FC Köln. Nein, heute geht es um Dystopien. Genauer: Um Dystopien in Filmen.
Nach einer kurzen Definition und Einordnung, werfen sich die beiden gegenseitig (und natürlich auch euch da draußen) Filmtipps zu, schwelgen in Erinnerungen und heben auch den einen oder anderen Geheimtipp ins Rampenlicht.
Viel Spaß mit dieser Episode!
Nach einer kurzen Definition und Einordnung, werfen sich die beiden gegenseitig (und natürlich auch euch da draußen) Filmtipps zu, schwelgen in Erinnerungen und heben auch den einen oder anderen Geheimtipp ins Rampenlicht.
Viel Spaß mit dieser Episode!
Transkript
Hallo, ich möchte gern Filmfrühstück.
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Filmfrühstück.
Ich bin's, der Krischi und ja, für das Ende aller Tage könnte ich mir kaum jemand Besseren an meiner Seite wünschen als den lieben Patrick.
Hi Patrick.
Geht mir genauso. Ich meine, wir sprechen heute über Dystopien.
Ich meine, Schrottwichteln ist schon nah an der Dystopie dran.
Das blüht uns ja in ein paar Monaten wieder.
Deswegen freue ich mich sehr, heute hier mit dir über Dystopien reden zu dürfen.
Ja genau, also es geht gar nicht besser als Kickstart für das Ende des Jahres.
Wir befinden uns im Herbst, das ist jetzt mittendrin, obwohl zum Zeitpunkt unserer Aufnahme haben wir eigentlich hier gerade wunderbares Wetter.
Du hast auch schon gesagt, es ist sehr warm bei dir.
Also wunderbar, ich habe da ja schon immer mit dem Daniel so ein bisschen die Diskussion, das ist eine Sache der Perspektive.
Also hier in München hat es heute 30 Grad, relativ trockene Hits zum Glück, das macht es ein bisschen erträglich,
Aber ich bin eigentlich schon voll in Herbststimmung.
Ich meine, Spooky Season steht langsam an.
Man stimmt sich auf Halloween ein und da hat 30 Grad eigentlich nichts mehr zu suchen.
Aber es ist ja in Anführungsstrichen Besserung in Sicht.
Von dem her nehme ich das heute mal noch zur Kenntnis und freue mich dann auf die anderen Temperaturen, die da kommen.
Genau, du sagst, dass wir bald hier den Schocktober, Spookytober, keine Ahnung, was wir uns alles nennen können.
Halloween auf jeden Fall.
Es kommt die dunkle Jahreszeit.
Und deswegen werden wir uns auch heute aus dem gemütlichen Bereich ein wenig mehr mit, ja, nennen wir es jetzt mal so die dunkle Ecke an Filmgenre, nämlich, wie du schon sagtest, mit den Dystopien heute beschäftigen.
Im Allgemeinen so der,
es war der Kickstart dafür
oder die Idee kam eigentlich daher,
da wir festgestellt haben, Children of Men,
der hat dieses Jahr schon Jubiläum,
20 Jahre ist es her,
dass der Film rauskam und dazu hatten wir
schon mal letztes Jahr eine Folge aufgenommen,
also wer da richtig Bock hat, nochmal sich
100% was von dem Film zu hören,
gerne nochmal bei uns durchscrollen,
die Folge vom lieben Daniel
mit anzuschauen und
Gast, ich muss jetzt Gast sagen, weil ich das gar nicht mehr auf dem Schirm habe,
wer dabei war,
Aber heute wollen wir uns dann auch mal sehr allgemein eben dieser Frage oder diesem Thema widmen und natürlich der Frage, warum uns so eine düstere Zukunftsvision im Kino oder zu Hause auf der Land eigentlich so extrem faszinieren, also wie uns diese so faszinieren kann, was halt eine echte Dystopie überhaupt ausmacht und wo da die Grenzen liegen, dass es überhaupt an diesem, nehmen wir es jetzt mal Mini-Genre überhaupt dazu kommt.
Noch ein bisschen zum Puff unserer Lieblingsfilme, also ab geht's in eine etwas, ja, schiefgelaufene
Zukunft, sage ich jetzt mal und da starten wir halt nochmal mit der ersten Frage, die
ich ja schon angekickt habe, nämlich, warum fasziniert uns so ein Szenario, was uns gleichzeitig
Angst macht, aber, ja, Faszination, Angst, wie sieht's bei dir da aus, Patrick, wo kommt
da deine Faszination, bist du überhaupt Fan davon, so einer Dystopie von solchen Filmen
Oder sagst du, ah, ist auch so eine Stimmungssache?
Ich glaube, wenn ich da kein Fan von wäre, hätte ich nicht gesagt, jawohl, lass uns sowas sprechen.
Bin ich voll ein Fan von.
Also hauptsächlich, was mich fasziniert, sind Endzeitfilme.
Hatten wir, glaube ich, an anderer Stelle auch schon mehrfach.
Und ich bin ja eh Sucker für alles, was mit Horror zu tun hat.
Und im Grunde eine Dystopie im Film ist ja im Grunde nichts anderes als eine sehr horrible Vorstellung von der Zukunft und da gibt es ja, haben wir auch in der Vorbereitung gemerkt, sehr viele Schnittmengen auch zu Endzeitfilmen und zu klassischen Horrorfilmen.
Da sind die Grenzen ja fließend. Deswegen bin ich da schon Fan. Tatsächlich eher Richtung Endzeit. Also was mich gerade in den letzten Jahren eher nicht so kriegt, sind Dystopien, die erzählen von politischen, gesellschaftlichen Veränderungen, weil ich finde, da hat uns die Realität einfach eingeholt.
Und das ist dann für mich nicht eskapistisch genug irgendwie, dass ich mich da reinfallen lassen kann. Also prominentestes Beispiel für mich, ein Film, der mich überhaupt nicht gekriegt hat, obwohl ich weiß, dass ich damit relativ alleine stehe, ist Don't Look Up, weil der für mich einfach zu nah an der Realität ist, in der wir leben und deswegen eigentlich sehr wenig dystopisch und weil ich vom ganzen Habitus vom Humor und so irgendwie nicht abgeholt wurde.
Oder? Deswegen bin ich da eher so
der Endzeit-Apokalypsen-Fan, also wenn
schon Dystopie, dann richtig. Aber
ja, wir kommen ja nachher noch zu ein paar
Filmen und da gibt es durchaus einige,
die ich immer wieder gerne gucke.
Ja,
genau. Da hast du was gesagt,
Don't Look Up habe ich gar nicht mehr auf dem Schirm gehabt,
aber der hat mich, das war auch Adam McKay
gewesen, oder? Ja, genau.
Das war der erste Adam McKay-Film, der
bei mir null gefunzt hat, während die
anderen eigentlich immer so bei vier, viereinhalb Sterne
da relativ easy gelandet sind.
Und hier war es einfach nur so dieses riesige Aufgebot an Darstellern und nee, es hat damals nicht funktioniert.
Ich habe es dann irgendwie auf Netflix geschoben.
Eine kurze Ergänzung noch, weil du es vorher gesagt hast, der Podcast damals zu Children of Men, hast du eigentlich richtig gesagt mit Gast, das war nämlich wirklich mit einem Gast, das war mit dem Helmut vom Bulli-Podcast, also vom Eishockey-Podcast und von Popcorn zum Mitnehmen.
Eben. Viele Grüße an der Stelle.
Der hat damals
Children of Men tatsächlich nachgeholt mit Daniel.
Ach, guck mal, dann war das sogar
eine Nachgeholt-Folge. Absolut, ja.
Aber es kommt ja aufs Gleiche raus irgendwo. Ja, genau.
Ja, zu Children of Men
werde ich später auch nochmal was kurz sagen.
Aber bevor wir jetzt nochmal
auf diese Filme überhaupt kommen, lass uns erstmal
überhaupt dieses Fundament gießen. Wir haben jetzt einfach schon
vom Szenario gesprochen. Vielleicht wissen manche ja gar nicht,
was genau eine Dystopie
ist. Wenn ich an Dystopie denke,
wir haben ja schon ein paar Beispiele so genannt und
Vielleicht kann man sich dadurch das ein bisschen vorstellen. Ich habe es auch heute versucht, einer Kollegin auch noch zu erklären, weil sie konnte sich gar kein Bild daraus machen. Ich habe es ihr immer so ein bisschen versucht zu erklären mit so kaputten Städten, nach irgendwelchen Katastrophen, manchmal auch ein bisschen Neonlicht, je nachdem in welche Richtung das Ganze geht oder auch karge Wüsten, Zombie-Apokalypsen, also so Zombielands oder so sind ja auch, die kann man ja auch theoretisch da einfach alles so reinschieben.
Aber rein begrifflich ist ja eine Dystopie so einfach nur das direkte Gegenstück zur Utopie. Und Utopie bedeutet ja halt so diese Vorstellung einer perfekten Welt. Also einfach so die düstere Version einer eben nicht perfekten Welt. Das lässt sich ja wirklich sehr breit fächern dann.
Deswegen, was sind so die typischen Zutaten, die es braucht, um eine echte Dystopie zu sein? Das stelle ich jetzt mal so hauptsächlich in den Raum und was würdest du da sagen, was wäre so für dich dieses, am ehesten dieses Motiv, was eine Dystopie ausmacht? Ich sage dir, es ist breit, was macht es für dich am ehesten aus? Wie würdest du es beschreiben?
Also im Kern auf jeden Fall gesellschaftliche Zerrüttung oder gesellschaftlicher Zerfall, weil das ist ja im Grunde immer die Essenz, die dabei rauskommt. Also wenn wir jetzt, keine Ahnung, in eine Dystopie denken, in der eine KI irgendwie rogue gegangen ist und wahnsinnig wird oder so, das wäre ja im Grunde egal, wenn es keinen Einfluss auf die Gesellschaft hätte.
Deswegen ist der Kern immer irgendeine gesellschaftliche Veränderung zum Negativen, die dann immer verursacht wird durch Überwachung wie 1948, durch irgendwelche Umweltkatastrophen wie in The Road hatten wir vorhin schon, durch Politik, Totalitarismus, wie der dann irgendwelche komischen Auswüchse bringt, wie kommen wir nachher auch noch zu, The Purge oder sowas.
Aber im Kern ist es immer irgendwie die Gesellschaft, die mit irgendetwas, was da in der Zukunft, Dystopien spielen ja immer in der Zukunft, passiert, nicht klarkommt und deswegen zerfällt. Das ist für mich so immer das Zentrale bei einer Dystopie.
Ja, das haben wir glaube ich auch zum Teil gerade aktuell in der Politik, aber da wollen wir jetzt mal nicht so sehr drauf eingehen.
Ja, das ist es eben. Wenn die Realität schon zu nah an der Dystopie ist, die man sich in fünf Jahren irgendwie vorgestellt hat, dann macht es nicht mehr so viel Spaß, solche Filme zu gucken.
Oder an einem Überspitzten.
Das haben ja auch mal Trey Parker und Matt Stone,
also die Macher von South Park, gesagt,
dass Trump denen eigentlich so ein bisschen ein Schnippchen schlägt.
Weil egal, was die sich ausgedacht haben,
Trump hatte es schon, also der hatte schon so einen
teilweise auf die Kacke gehauen da,
dass die kaum noch Ideen hatten, wie die Dinge überspitzen sollten.
Und ja, dann sind wir an dem Punkt.
Übrigens kleine Ergänzung, der Patrick hat einen neuen Film erschaffen.
Der ist noch weiter in die Vergangenheit gereist für ein totalitäres System,
nämlich noch 1948.
Er meinte natürlich 1984.
Ich habe 1948 gesagt, um Gottes Willen.
1984.
1984 hat er aber gemeint, genau, das ist ja auch so der bekannte Vic-Brother-Vergleich immer wieder.
Ich würde dir gerne sagen, sehr zu empfehlen auch als Buch, aber ich habe weder Buch noch Film bis jetzt gesehen.
Das liegt alles noch hier rum und steht eigentlich ganz weit oben auf der Liste, aber ich bin derzeit sehr langsam im Lesen geworden.
Aber da haben wir ja noch andere Beispiele, es gibt ja auch sehr viel Literatur, was dazu geht.
Also ich gehe davon mit dir, es ist immer hauptsächlich dieser Gesellschaftsumbruch, sei es durch eben politische Umschwünge, durch Umweltkatastrophen oder eben technologische Übermächte jetzt mit der KI, das ist ja halt auch eine gewisse Realität, die wir immer weiter haben, ist es halt so ein gesellschaftlicher Zerfall, ist ja halt so das typische Motiv.
Als ich mal die KI
gefragt habe, die hat das natürlich
auf was anderes geschoben. Nämlich, dass es
der Einzelne gegen das System
wäre das klassische Motiv, beziehungsweise
die aktuelle Umwelt
mit Antihelden und Widerstandskämpfer kam daraus.
Das habe ich so für mich gar nicht gesehen,
aber ich habe es mir mal notiert, weil das
funktionierte für mich nur bedingt.
Das kannst du natürlich, also wenn ich das
so lese, da fällt mir nur V wie Vendetta ein,
der so ein bisschen in diese Richtung vielleicht noch gehen könnte.
Ein Einzelner gegen das System und
Und ein Anti-Held, Widerstandskämpfer, zumindest auf Anhieb.
Kommen wir aber zu dem nächsten Punkt.
Nämlich wir haben jetzt so die Theorie erklärt.
Wie sieht das mal in der Praxis auf der Leinwand aus?
Nämlich das Genre ist, wie man ja schon so festgestellt, kann man ja wirklich sehr riesig fassen.
Sehr massiv hat das auch eigentlich die Filmgeschichte geprägt.
Deswegen schauen wir uns jetzt mal so ein paar Meilensteine an.
Von, nicht 1948,
aber von
1920 angefangen, haben wir dann
so praktisch der Erste, der da kommt,
bis heute, ich persönlich nie gesehen,
oder ich könnte es sein sogar, dass ich ihn gesehen
habe, aber in der Schule und habe da tatsächlich
null Erinnerungen, außer einzelne Bilder.
Da rede ich von Metropolis,
wo wir auch diese Industrialisierung
drin haben, also der Urvater der Filmdystopie
und visueller Pionier.
Hattest du Metropolis
mal nachgeholt, mal gesehen oder kennst du
auch nur so eher diese Ausschnitte?
Es ist exakt so wie bei dir. Ich habe den vermutlich irgendwann mal gesehen, aber nicht irgendwie bewusst, dass mir da jetzt noch was in Erinnerung blieb. Das ist einer, den ich auf jeden Fall nochmal irgendwann gucken muss.
Mhm. Ansonsten, dann springen wir direkt mal ein paar Jährchen weiter in die Zukunft. Blade Runner ist natürlich immer so dieser, was ich vorhin angedeutet habe, mit dem Neonlicht, wo auch eine andere Art, da sind wir mit dem Cyberpunk, auch mit KIs, mit dem Kampf der Menschlichkeit und wie, ja, Sci-Fi-Noir.
Du hattest es ja auch in dem Punkt schon gesagt, oder ich glaube, das hatten wir von dir vorgespricht, dass es ja immer sehr Science-Fiction-lastig an vielen Punkten ist, weil man das ja, wenn man es übersetzt, Science-Fiction entspricht, wissenschaftlich unmöglich. So viel ist da gar nicht unmöglich, aber es wird halt auch diesem Genre meist immer zugeordnet. Wie stehst du zu Blade Runner?
Ja, also ist natürlich ein großer Klassiker. Ich bin aber eher in dem Lager, dass für mich persönlich Blade Runner 2049 der bessere Film ist, weil ich halt auch ein Denis Villeneuve Fanboy bin und nicht so sehr ein Ridley Scott Fanboy.
Ich finde, der Herr Scott hat schon sehr gute Filme gemacht. Ich meine, der ist ja auch nie von diesem Dystopie-Thema weggekommen. Ich meine, jetzt kommt jüngst das Ende der Sterne ins Kino mit Josh Brolin, Margaret Qualley und Co., Der ja auch wieder eine Dystopie beschreibt. Also das scheint so ein bisschen ein Herzensding von ihm zu sein.
Nein, ich finde aber, der 82er Blade Runner ist nicht so gut gealtert, was irgendwie klar ist, wenn man sich einen Sci-Fi-Film aus 82 anguckt, aber 2049 hat mich einfach mit seinen Bildern, mit dem, was er erzählt, mit der Schauspielerriege und Co. Und einfach mit dieser Wucht, die Villeneuve immer hat, wenn er Dinge inszeniert, viel mehr abgeholt.
Aber klar, ich meine, Blade Runner hat einen wahnsinnigen Einfluss auf die Popkultur gehabt. Also ich glaube, ohne Blade Runner gäbe es diesen kleinen Cyberpunk-Boom, den wir in den letzten Jahren mitbekommen. Du hast gesagt, Neonlicht überall, riesige Städte, Gesellschaften, bei denen man sich fragt, will man darin leben, haben mit Sicherheit auch gute Aspekte, aber auch sehr, sehr viele negative Aspekte.
Und nicht zuletzt Cyberpunk 2077 hat es ja ins Videospielgenre quasi gebracht, das ganze Thema und wirklich auch in den Mainstream. Und das gäbe es, glaube ich, alles nicht in dieser Ausprägung, wenn es Blade Runner damals nicht gegeben hätte. Deswegen hat er auf jeden Fall seine Daseinsberechtigung. Ich persönlich, wenn ich die Wahl hätte, gucke ich jetzt Blade Runner oder gucke ich 2049, würde ich immer zu zweit rumgreifen.
Gehe ich voll mit dir.
Also ich habe den, weil er ja auch so angepriesen wurde,
immer irgendwann mal nachgeholt
und habe mich richtig schlecht gefühlt danach,
weil nicht im Sinne von, dass er mir irgendwas gezeigt hat,
wodurch ich mich schlecht fühlen müsste.
Mir hat er einfach nicht gefallen.
Und ich habe mir gedacht, irgendwas stimmt mit mir nicht.
Warum hat er mir nicht gefallen?
Und dann habe ich mich das mal vor zwei Freunden geoutet,
die auch sehr, also die größere Science-Fiction-Fans sind als ich.
Und die haben gesagt, boah, nee, der ging ja gar nicht.
Okay, die haben es dann auch komplett übertrieben.
Soweit wäre ich jetzt nicht gegangen,
Aber es war dann gut zu wissen und auch schön von dir zu hören, dass ich nicht der Einzige bin. So, falls ihr noch dran seid und nicht deswegen jetzt einen Rage-Quit hier gemacht habt, die haben ja keine Ahnung, kommen wir einfach mal zum nächsten Meilenstein, der dann natürlich da kam. Da freue ich mich immer persönlich, weil den habe ich auch im Kino sehen können dann und für mich dann auch dann entdeckt.
Ist dann natürlich Matrix.
1999 war das dann auch mit diesen ganzen
Simulationen und überhaupt dieser fast schon
philosophischen Frage, ob wir
überhaupt real existieren oder ob wir
einfach nur so ein Computerprogramm sind, irgendwelche NPCs,
die nebenher laufen
im eigentlichen Hauptakt
und natürlich hat das
Actionkino noch revolutioniert, aber wir haben dann natürlich
eben ein bisschen mehr gehabt, als
wie ich schon gerade sagte, als nur reine Action.
Wie sieht es bei dir aus? Hast du
Matrix im Kino damals gesehen oder erst später
mal nachgeholt? Erst später natürlich. Ich habe ja mit
mit 14 keinen FSK-16-Film im Kino gesehen.
Oder mit 15 dann, als er rauskam.
Nee, ich weiß tatsächlich nicht mehr, ob ich da im Kino war.
Es kann durchaus auch sein.
Aber so richtig lieben gelernt erst danach.
Also ich habe irgendwann mal diese DVD-Box mir geholt.
Ich weiß nicht, ob die da draußen jemand kennt.
So eine Acryl-Box mit allen drei Filmen, mit Animatrix
und mit zig Bonus-Material und mit so einer Neo-Büste noch dazu.
Dazu gab es irgendwann mal im Mediamarkt für 25 Euro hinterhergeworfen und da habe ich so richtig die Faszination für Matrix entwickelt und habe den immer mal wieder geguckt und finde, den kann man heute auch noch wunderbar gucken.
Ich bin in der Minderheit, weil ich sage, dass Reloaded und Revolutions auch gute Filme sind und ich die auch gerne gucke und für mich das einfach zusammengehört. Aber der erste sticht natürlich schon raus. Der hat mit der ganzen Ästhetik, mit Neo und Trinity und mit Bullet Time und Co. Einfach Dinge geschaffen, die auch bis heute in der Popkultur überlebt haben.
Und gerade auch mit diesem Matrix und Maschinenwelt und Co.
Das ist schon faszinierend und das ist schon cool
und nicht ohne Grund gibt es über den Film zig Abhandlungen,
was da drin steckt von Deutung der Gesellschaft
bis zu irgendwelchen philosophischen Konstrukten.
Also der ist auch heute noch absolut sehenswert, finde ich.
Absolut. Und ich gehe halb mit und halb nicht bei dir,
wenn du sagst, mit den Fortsetzungen.
Reloaded fand ich war
zu verkopft und hatte einfach nur
gute Action-Szenen und Reloadions
fand ich dann inhaltlich zumindest gut.
Aber ich gebe dir dann recht, dass man sagt,
die gehören einfach dazu. Wo sie einmal auf der Welt waren,
da gehörten sie einfach dazu, damit das Ding auch rund wurde.
Ich habe tatsächlich den vierten bis heute mir nicht angeguckt,
weil Geschichte war für mich auserzählt.
Der nächste, den ich auf der Liste
habe, ist natürlich Children of Men,
über den wir ja schon vorhin mal kurz
angeschnitten haben.
Wie ich es von den meisten eigentlich gelesen habe,
so Meisterwerk und erschreckend
realistisch. Ja, das mit dem erschreckend realistisch
gehe ich absolut mit. Für mich hat das mit dem
Meisterwerk nicht geklappt. Das war dann ähnlich
wie von bei Blade Runner, dass der
mir so hoch angepriesen wurde und mir dann gar nicht
gefallen hat. Und ich kann es mir
bis heute eigentlich gar nicht erklären, weswegen
der jetzt nochmal auf einer dringenden
Wiederholungsliste drauf ist, dass ich
mir das nochmal angucke unter
weniger hohem Druck, nenne ich es
jetzt mal. Und einfach
mal mit dem heutigen
Filmauge, nenne ich es jetzt mal,
Wie stehst du zu
Schildenhoffman? Den mag ich sehr gerne
also nicht
zuletzt wegen des Casts
also ich meine Clive Owen, Julian Moore, Michael Caine
und Co, den guckt man
gerne zu und ich
finde den auch
unterhaltsam, ebenso wie eine Dystopie
unterhaltsam sein kann
und berühmt
ist er ja auch gerade in
Filmliebhaber
Innenkreisen wegen des One Shots
Und generell wegen der Kameraführung. Und das ist schon krass. Also das ist auch heute noch absolute Masterclass. Und du hast es ja gesagt, ich konnte es vorhin im Vorgespräch fast gar nicht glauben, obwohl es logisch ist, der ist 20 Jahre alter Film.
Korrekt.
Und ja, ich mag den sehr, auch wenn der natürlich schon von den Bildern her nicht der düsterste von denen ist, die wir heute dabei haben, aber von der Thematik schon einer der härtesten, finde ich. Ja, also ich gucke den immer wieder gerne.
Deswegen sag ich ja, du hast eigentlich so die ganzen Punkte aufgedröselt, wo ich mir dann im Nachgang denke, ja, so hab ich das auch gesehen, aber irgendwie hat mir das Gesamtbild nicht gefallen, das hatte ich auch bei Watchmen
Das ist ja immer das
Alles Filme, die ich nochmal nachholen muss
Ja genau, das ist ja immer dieses, so ein bisschen wie ich das bei The Witch hab, ne, ich guck mir den an und kann da überhaupt nicht mit connecten und denke mir, eigentlich müsste mir alles an dem Film gefallen, von seiner Prämisse, von seinem Genre her
gibt es 20 andere Filme, die in die gleiche
Richtung gehen, die mir wahnsinnig gut gefallen und
alle anderen Menschen sagen, der ist klasse und dann
suche ich den Fehler immer bei mir selber und gucke den
dann nochmal, nur um das
nochmal bestätigt zu sehen, dass ich einfach nicht
mit dem Film connecten kann.
Das hat man einfach.
Aber da warst du ja nie alleine, da gab es
mich ja noch. Ja, genau.
Zumindest bei dem, ich keine Ahnung,
das hätte eigentlich so funzt müssen. Ja und der
letzte in dieser Meilenstein-Reihe,
den ich da doch, auch so wie Matrix, eigentlich
ich diesen absoluten
Kultfaktor nochmal so, popkulturellen
Faktor da auch
unterattestieren möchte, nennen wir es jetzt mal so,
ist natürlich von 2015
Mad Max Fury Road,
der sich von seiner gesamten Reihe eigentlich nochmal
so extrem abhebt.
Einfach erstmal, grundsätzlich haben wir ja
bei Mad Max immer ja diese Postapokalypse
gehabt, die immer krasser wurde,
von Teil zu Teil, während ja noch der erste
schon fast noch zivilisiert wirkt,
ist danach ja nur noch großes
Wüstengescharre, sage ich jetzt mal.
Und das haben wir natürlich auch im Fury Road und das ist ja der, ja, ich glaube, wenn man von audiovisuellen, nenn mir irgendwelche Filme, die so audiovisuelle Rausche sind, dann fallen mir vielleicht drei Filme auf Anhieb ein, wenn ich es jetzt müsste, aber der als allererstes.
Und ja, ich glaube, da muss man gar nicht weitere Worte zu verfehlen. Der hat inhaltlich gar nicht so viel zu bieten, aber einfach dieses Audiovisuelle, das knallt einfach so dermaßen. Also wenn es einen dystopischen Film gibt, dann den auf jeden Fall immer mit auflisten, würde ich sagen.
Ja, absolut. Es gibt ja nicht umsonst Essays über Essays, wie großartig die Action da inszeniert ist, wie toll das alles aussieht und dann hast du noch einen Tom Hardy, der aufgeht in der Rolle und ja, der macht einfach Spaß, würde ich, also den ziehe ich auch jedem anderen Mad Max Film vor. Ich glaube, das ist jetzt nicht so eine Hot-Tag-Meinung wie die anderen, die ich bisher von mir gegeben habe heute. Den mag ich schon sehr, ja.
Ja, ich würde nur den Road Warrior noch, der noch vielleicht ein bisschen in die Richtung geht, weil der Laune macht, aber rein dieses Audiovisuelle, also vor allem das Visuelle, da sind die halt auch nicht immer perfekt gealtert, aber noch gut genug, dass man sich heute noch geben kann.
Zumindest ab dem zweiten, würde ich mal sagen.
Am dritten hat, da wurde auf jeden Fall ein bisschen,
da hat sich Steven
Zwieback auf jeden Fall so ein bisschen was von Hook
abgeguckt, bei der Donnerkuppel.
Und gefühlt ist
er auf einmal dann der Peter Pan und hat
da seine ganzen Neverland-Kinder.
So, haben wir dann
mal einfach so fünf Filme schon mal genannt.
Eigentlich wollte ich das gar nicht so ausgiebig machen
und einfach so runterratteln, aber das geht ja auch nicht,
dass man da einfach an denen vorbeigeht, wenn man sagt,
das sind Meilensteine.
Aber genug von Zahlen und Fakten.
Wohl, wir können noch ein paar Zahlen und Fakten raushauen.
Ich hau das aber jetzt mal wirklich ein bisschen schnell runter.
So die erfolgreichsten Film-Franchises, was ich so rausgefunden habe,
oder das jetzt rausgefunden und rausgesucht habe,
das erfolgreichste an sich, Tribut von Panem,
ist jetzt eigentlich gar nicht so der große Schock,
wenn man drüber nachdenkt,
würden, glaube ich, gar nicht so viele Leute als Dystopie wahrnehmen.
Aber wenn man mal einfach so diese Faktoren,
die wir schon angesprochen haben,
haben wir das ja eigentlich schon mit drin, gerade hier
im zwölften Distrikt von der Kettnis.
Das geht ja schon, wir haben dieses
totalitäre System mit den
Tributen, die dann auch
mal geopfert werden müssen und dann auch noch so medientauglich
vermarktet werden.
Das ist für mich schon ein ganz
klares, ganz klar
Dystopie und andere
Kassenhauer sind dann I am Legend,
da sind wir schon wieder so fast in diese Zombie-Richtung
oder Wally, der
sowieso auch
kindliche Dystopie gibt, aber das
Das ist ja das, was wir auch schon angeteasert hatten mit, wo die Realität manchmal gar nicht mehr so weit von entfernt ist oder wo wir uns teilweise hinentwickeln.
Zumindest an manchen Punkten mit der Fettleibigkeit und dem nur auf den Bildschirm gucken, wobei ich da inzwischen manchmal an einen gewissen Turn glaube.
Wenn die Leute sich nicht nur die Instagram-Influencer da angucken mit ihren Fitnessrezepten, sondern auch die umsetzen, sind wir schon wieder da, was die Dicklichkeit ist, auf dem richtigen Weg.
Aber blöderweise gucken wir immer noch auf den Bildschirm.
Wie siehst du das
bis zu diesem Punkt, gehst du da
oder fällt dir noch irgendwas anderes ein, wo du sagst
das müsste eigentlich auch noch so ein Gastenhauer gewesen sein
Ja gut, über Matrix haben wir ja vorhin schon
gesprochen, ist ja auch
sehr erfolgreich
und ja, I Am Legend
mag ich auch sehr
das geht ja schon sehr dann in die Endzeit-Richtung
aber ja, ich meine
also Hunger Games habe ich tatsächlich nie
irgendwie reingefunden
da wird
also wird ja schon, du hast gesagt, der erfolgreichste
Franchise, was man so
in so Dystopie-Genre
einordnen kann, aber da
kenne ich auch die Vorlage nicht
und habe die Filme vielleicht mal nebenbei
gesehen, da habe ich nie so richtig reingefunden,
muss ich sagen. Also ich fand die
ersten beiden eigentlich noch ganz gut und dann gehen das so ein bisschen
runter, aber ich habe
die Bücher mir tatsächlich mal besorgt,
war eigentlich für dieses Jahr geplant,
aber ich hänge voll hinterher, wie ich ja schon erwähnte,
wird definitiv mal nachgeholt,
weil ich mir von sehr, sehr vielen habe sagen,
sagen, das sind dies lieber die Bücher, das ist
nochmal eine ganz andere Welt. Und da ich das bei sehr
vielen Sachen inzwischen festgestellt habe, dass die Bücher
ja auch mit über 40
kann man mal feststellen, man hätte doch früher mit dem Bücherlesen
anfangen können,
gebe ich dem Ganzen da gerne mal
die Chance, da nochmal
durchzublättern. Wenn es mir nicht gefällt, dann kriegt meine
Frau die geschenkt, die wird die bestimmt super
finden. Also die
ist da manchmal weniger anspruchsvoll wie ich,
aber ich glaube schon, dass die mir sehr gut gefallen
werden eigentlich. Ja, prägende
Regisseure des Genres, eigentlich haben wir sie ja schon alle genannt
und wenn nicht namentlich, dann ihre Filme.
Ridley Scott haben wir ja schon genannt, natürlich durch
Blade Runner, war einer der prägenden Regisseure.
George Miller mit dem Mad Max-Film
Alfonso Cuaron,
ist das richtig ausgesprochen? Ja, Cuaron.
Wollte gerade sagen, ich wollte gerade zu Aaron draus fast
schon machen. Ist natürlich so, genauso
wie Danny Villeneuve haben wir ja beide schon für
Children of Men und Blade Runner genannt, die
dann auch entweder von der Geschichte
oder rein optisch da auch schon
ein paar dicke Bretter da
hingehauen haben und natürlich will man
immer wieder rein optisch auch in einem
Schauspiel-Genre damit verbindet,
haben wir einmal Harrison Ford natürlich als
ein Blade Runner.
Man könnte ja schon fast sagen, gewissermaßen ist
er für das Universum.
Star Wars ist ja auch eine Dystopie mit dem
Imperium, aber da will
ich jetzt mal nicht den Fass aufmachen.
Keanu Reeves haben wir auch genannt, natürlich als
großes Gesicht von Matrix, aber auch von
Darstellerinnen natürlich. So eine Sigourney Weaver,
wenn man das auch ein bisschen in die Richtung
Alien kippt, könnte man
natürlich Charlize Theron, als du vorhin auch
sagtest, hier mit Tom Hardy, der aufgeht,
Charlize Theron als Furiosa
ist natürlich dann eigentlich, würde ich
schon eher als den großen Star dieses
Films bezeichnen. Ich meine, nicht umsonst hat die
Figur ja nochmal einen eigenen Film
bekommen, der zu wenig Theron
hatte, aber mit Anya Taylor-Joy
eigentlich eine ziemlich gute, junge
Furiosa, wie ich finde.
Auch ab dem Zeitpunkt hat der Film mir angefangen
richtig zu gefallen. Davor war das so
auch rein optisch,
fand ich, hat der sich nicht ins Gute
entwickelt. So,
genug jetzt, wie gesagt, von Zahlen und Fakten. Jetzt habe ich
so viel hier runtergebrabbelt. Jetzt wird es mal persönlich.
Wir gehen mal auf so
unsere Lieblinge, nenne ich es jetzt mal, ein.
Wir haben uns halt im Vorfeld noch mal
beide ein bisschen Gedanken gemacht, welche dystopischen
Filme uns so vielleicht ein bisschen mehr
geprägt haben oder eher am meisten
begeistert haben von denen, die wir vielleicht jetzt noch nicht genannt
haben oder die so
offenkundigen Themen sind
à la Minority Report oder
was weiß ich.
Mir fällt gerade gerade keiner auf an die beiden. Könnte man mal sehen,
wie gut ich mir Gedanken gemacht habe.
Ja, wir stellen beide mal so ein paar verabschiedete
Favoriten vor, ich lasse dir gerne den Vortritt
Patrick, Patrick und
ja, welcher hat dich so als
am meisten mit vielleicht in die düstere Welt
hineingezogen?
Also vielleicht mal
mein, einer meiner Lieblings
Endzeitfilme, wenn nicht
sogar mein Lieblings Endzeitfilm, ganz
vorausgestellt ist
The Road, den
mag ich einfach wahnsinnig gerne, weil der
einfach optisch genau die richtigen Knöpfe drückt
ist von 2009, da geht
Da geht es darum, dass ein Vater mit seinem Sohn durch eine dystopische, apokalyptische Welt zieht, durch eine sterbende Welt, wenn man so will.
Die wollen unbedingt Richtung Küste und das eines der faszinierenden Sachen an The Road ist, dass man gar nicht so richtig weiß, warum stirbt denn da die Welt.
Das wird eigentlich nicht so richtig erklärt, aber du hast da eben Viggo Mortensen als Vater und Cody Smith-McPhee als Sohn.
Die haben auch tatsächlich keine anderen Namen im Film, es ist einfach nur Vater und Sohn und an dem Film mag ich das, was ich dann gerne bei Horrorfilmen auch immer sage, was mich so reizt, der erzählt offensichtlich nicht alles aus, der lässt Freiräume zur Interpretation und der zeigt einfach nur diese Welt, die quasi im Sterben begriffen ist und die beiden versuchen da irgendwie zu überleben und sich auch noch irgendwie so ein Stück Menschlichkeit zu bewahren.
So ein bisschen das, was ja mit Last of Us mittlerweile schon viel mehr im Mainstream angekommen ist als damals. Da war The Last of Us ja noch kein Thema 2009 und deswegen hat das im Grunde für mich schon all diese Knöpfe gedrückt, die jetzt eben mit The Last of Us jetzt auch wieder gedrückt wurden.
Ist von John Hillcoat inszeniert
und ist basiert auf einer Buchvorlage von Cormac McCarthy,
der unter anderem auch die Buchvorlage
zu No Country for Old Men geschrieben hat.
Und das merkt man im Film an, finde ich,
dass der auf einem Buch basiert
und das ist eine sehr, sehr gute Romanumsetzung.
Ja, weil er auch nicht viel mehr will,
als dieses quasi so ein bisschen Slice of Life,
wobei Slice of Life ja sonst immer ein bisschen positiver konnotiert ist,
als hier, zu zeigen.
Und dann noch mit dem Soundtrack von Nick Cave ist es einfach ein Gesamtkunstwerk, finde ich. Und das habe ich, glaube ich, in einer anderen Episode auch schon mal gesagt. Mit dieser Audiovisualität hätte ich mir auch Der dunkle Turm gewünscht, die Romanverfilmung von Stephen King, die ja jetzt zum Glück Mike Flanagan mal in die Hand genommen hat, um das richtig umzusetzen.
Ich bin mal sehr gespannt drauf und bis dahin gucke ich mir immer wieder gerne The Road an, wenn ich diese düstere, fatalistische Endzeitstimmung haben will. Deswegen nenne ich den gerne als erstes.
Top-Wahl, absolut, war auch
in meinem engeren Kreis, ich
bin ja eh, ich meine, ich bin ja ein großer
Helleringe-Fan, also Svego Mortensen sowieso
immer Peak, aber ich mag den halt auch in sehr
vielen anderen Filmen wie
Eastern Promises und so und hier halt auch
allen voran, es ist halt
wirklich ein unfassbar
atmosphärisch bedrückender
Post-Apokalypsen-Film, also
war ich kein Film der guten Laune, habe ich
mir mal dazu damals notiert
und es ist einfach so, also wenn einer
irgendwie einen guten Unterhaltungsfilm möchte,
den kriegst du da einfach null.
Das stimmt. Also das ist ja so
Hoffnung, so deprimierend auch.
Und auch wieder Charlize Theron, ne? Hatten wir ja gerade
noch bei... Ja, das hätte ich jetzt auch noch mal
bei Robert Duhal haben wir ja auch noch, glaube ich, da mit drin
gehabt. Aber dann hätten wir wieder,
hätte ich es ja auch noch mal gerne deswegen noch
als eben prägende Figur. Ich habe es mir da gar nicht notiert.
Also ich habe es mir bei The Road, zu The Road notiert,
aber nicht zu den Zahlen und Fakten.
Auch witzig, ne? Ja, aber auch groß ist
ich fand das damals auch faszinierend wie
Bensington und
auch cool, dass er so ein gewisses anderes Level
mal bedient in Nuancen,
weil so ein überlegtes Kampf um
Vorräte ist klar, aber da waren auch so
ich nenne es jetzt mal Items, die da
hervorgehoben wurden, an die man gar nicht so bewusst
gedacht hat. Mal auch in anderen Filmen, die da so links
liegen gelassen wurden. Ja und der Viggo,
der haut da ordentlich einen
auf den Kasten. Ich hatte damals, weiß ich
aber noch, ein bisschen Probleme, kurvischweise
mit den beiden zu
so richtig mitzufiebern, weil ich da nicht so
diesen emotionalen Draht zu den beiden
aufbauen konnte. Ich weiß aber nicht, woran es lag,
Das hätte ich mir auf jeden Fall notiert. Aber das heißt ja auch nur wieder irgendwann mal nachholen, wenn ich vielleicht so gute Laune habe und meine Stimmung mal in den Keller bringen möchte.
Absolut.
Und ich habe mir auch damals notiert, ich brauche danach auf jeden Fall mehr Whisky.
Ja.
Und ich glaube, das wird definitiv immer bei dem Film bleiben.
Ja, kommen wir mal zu meinem ersten Pick.
Ich habe mir Gethiker von 1997 rausgepickt und ich fand den Film damals so klasse und habe mich gleichzeitig so geärgert, dass ich 20 Jahre gebraucht habe, mir unendliche Male auf ProSieben und Co. Wahrscheinlich die Vorschau angesehen habe und gedacht habe, was ist das? Interessiert mich nicht.
Ethan Hawke, der war bei Explorer, toll.
Das
hat, da habe ich mich aber geärgert,
dass ich dann so lange gewartet habe, den mir anzusehen und
sogar nachdem
ich mir die Blu-Ray geholt hatte, habe ich noch sieben
Jahre gebraucht, um den mir anzuschauen.
Also da habe ich echt viel Zeit vergehen lassen.
Und das war mit
einem Schlag so, auch da sind wir wieder bei
der Abgrenzung, diesen
Sci-Fi-Genre, dass der
eigentlich das ja auch sehr bedient.
Da war er definitiv direkt einer meiner
Favoriten, auch die Besetzung ist einfach
Halt gut, Ethan Hawke habe ich ja gerade schon erwähnt, Huma Thurman war ja dann, ich weiß nicht, ob es zu dem Zeitpunkt schon oder danach, als er seine Ehefrau wurde oder ob sie sich da kennengelernt haben, ich denke mal schon, dass es auch tatsächlich hier war. Jude Law, überragend und wir haben ja halt diese naheliegende, worum es überhaupt geht, damit man auch ein bisschen die Sci-Fi und trotzdem Dystopie verstehen kann.
Wir sind so in dieser nahegelegenen Zukunft, wo die DNA bestimmt, welchen Platz man in der Gesellschaft hat. Und die Hauptfigur Vincent, das ist Ethan Hawke, ist auf natürliche Art gezeugt worden und ein sogenannter Invalid, glaube ich hieß es dann, der dann auch unter einer Herzerkrankung leidet.
Aber der hat halt diesen großen Traum, er möchte zur Raumfahrt, er möchte ins All fliegen. Das dürfen halt nur diese genetisch Perfekten. Und der trifft eines Tages auf den gelähmten Jerome. Und das ist halt Jude Law, der einer von diesen Valids ist, also diesen Validen für sowas.
Valide für so eine Raumfahrt, perfekte Gene
und erfolgreich sportlich, gesund
bis zum geht nicht mehr und
kauft ihm praktisch so seine genetische Identität
ab und läuft dann entsprechend
versucht er sein Ziel zu erreichen
um dort
ja dann eben seinen Traum endlich zu erfüllen
abseits dieser
doch so glatt gezogenen
Gesellschaft
so ein bisschen wie bei Demolition Man
wenn man drüber nachdenkt so am Anfang dieses so extreme
sanfte Grüße
So, Vagetica für mich so teilweise
am Anfang ist für mich
einfach ein Top-Drehbuch von
Warum habe ich mir das eigentlich nicht notiert?
Ich habe mir nicht notiert, von wem das Drehbuch ist.
Das ist auch fantastisch, ne? Also inszeniert
von Alex Garland. War das nicht Andrew Nicol, ja?
Ach, Andrew Nicol war es.
Ne, das habe ich, die Regie habe ich da, aber war
nicht auch das Drehbuch von Alex Garland? Ne, auch Andrew Nicol.
War dann Andrew Nicol.
Dann habe ich die irgendwie, dann habe ich da das A irgendwie
für mich vernatzt. Aber na gut.
Lassen wir es so stehen. Auf jeden Fall Top-Drehbuch.
Hat keine unnötige
Action, trotzdem sehr spannend,
weil gerade zum
Ende hin, finde ich,
der Film, also der erzählt ja wirklich sehr ruhig.
Das ist für keinen, was der jetzt hier so irgendwie so
einen Sci-Fi-Action-Film haben möchte, aber eben
diese kleine,
diese kleine, ruhige Geschichte, wie sie
erzählt wird und wie sie diese ruhige Spannung
immer mehr aufbaut
und dann dieses Niveau erreicht,
da ist Gethika bei mir
ganz weit vorne, also ein bisschen abseits
von weit entfernt, das absolute Gegenteil,
eigentlich von The Road
und doch sehr gut,
wie ich finde. Gettiker, hast du gesehen?
Ja, gesehen, aber auch schon lange nicht mehr.
Und jetzt nach deinem
Monolog wieder Lust drauf,
den nochmal reinzuwerfen.
Das gefällt mir. Was hast du denn noch so eingepackt?
Naja, ich meine, die Brücke hast du
gebaut, Alex Garland. Dann nehme ich
die, gehe ich doch mal über diese Brücke
und habe einen Film, bei dem er nicht
inszeniert hat. Das hat er ja
in den letzten Jahren immer mal wieder gerne
gemacht, sondern vorher hat er ganz viele
viele Drehbücher geschrieben, das hat er auch hier.
Ist ein Remake, die Rede ist von
Dredd von 2012,
inszeniert von Pete Travis, wobei da ja auch
ein bisschen unklar ist, da heißt es eigentlich
auch, Alex Garland hat da nicht nur das Drehbuch
geschrieben, sondern auch sehr ihm in die
Regie reingequatscht. Das kann
durchaus sein, das kann ich nicht bewerten, aber Dredd
ist eben ein Remake vom
1995er Judge Dredd
und
ich mag beide, ich finde
aber, wenn ich jetzt entscheiden müsste,
Wenn ich nicht davon nochmal gucke, würde ich Dread nochmal gucken, weil der finde ich einfach in sich stimmiger ist. Da hat man von vorne bis hinten Spaß. Also ich habe da von vorne bis hinten Spaß.
Ja, es geht um Omega City One, ist eine riesige Supermetropole, da haben wir auch wieder so ein bisschen Cyberpunk mit drin, da ist Gewalt, da ist Kriminalität an der Tagesordnung und die Judges sind quasi die, ist quasi die Polizei, wenn man so will, die dann direkt eingreifen kann und auch direkt verurteilen kann und direkt auch die Urteile vollstrecken kann.
Also da sind alle Gewalten quasi drin vereint und ist quasi ein Film, der zeigt, warum Gewaltentrennung sinnvoll ist.
Ja genau, und da geht es halt drum, dass wir da einen Judge-Anwärter haben,
eine Anwärterin haben, Anderson, und die geht da mit zu einem Einsatz
in einem von diesen riesigen, gigantischen Wohnblöcken.
Und da ist eine Drogenbaronin, ja, und darum geht es quasi um diesen Fall, mehr oder weniger.
Ist wahnsinnig geil inszenierte Action, einfach.
Nicht ganz so one-linerig wie der 1995er Judge Dredd,
Aber trotzdem, also ich finde
den optisch auch immer noch herausragend,
obwohl er ja mittlerweile auch schon 14 Jahre auf dem Buckel
hat. Und deswegen, also
den gucke ich auch immer wieder gerne und
den kann ich bedenkenlos empfehlen,
wenn es eher so ein bisschen
Action-Kino sein darf, was sich
schon, ja, vielleicht nicht
immer hundertprozentig ernst nimmt.
Deswegen, ja, den gucke
ich immer wieder gerne. Deswegen Dread von
2012 oder halt Judge Dread
von 1995, wenn man möchte.
Welchen von beiden magst du
lieber? Wenn du aufgehörst mit Judge
Dredd, aber ich fand Dredd dann, wie du es schon eigentlich so richtig
ausgedrückt hast, viel stimmiger. Ich mochte auch
vor allem Lena Headey da als, ich glaube, Mom hieß
sie. Ja, Mama.
Oder Mama. Fand ich so richtig, also
es passte einfach in dieses schön dreckige, du brauchst
keinen Rob Schneider, so als lustigen
Sidekick, wobei halt Rico ist natürlich auch
immer arm und assenti, der ist auch so schön böse.
Und dann hast du noch so einen Jürgen
Prochnow. Ja.
Der zerreißt sich zu förmlich für die Rolle.
So, kleiner Spoiler
und kein Spoiler
Ja, ne, aber ich fand
Red Dawn war super, ich weiß gar nicht, ob ich den sogar
in 3D dann
Ah ja, stimmt, es gab ihn in 3D
Ja, das war ja dann
gerade noch so eine mehr oder weniger Hochphase
Ja, absolut, 2010er war
da gab es einiges, ja
Nur wie gesagt, ich bin mir da nicht sicher, ob ich ihn gesehen
habe, das wäre auch jetzt nicht so gerade das Highlight
Also vielleicht war er dann auch nicht gut in 3D
wenn ich mich nicht dran erinnern kann, aber es kann auch
einfach sein, dass ich ihn gar nicht gesehen habe in 3D.
Deswegen will ich da gar nicht schlechter reden,
als es jetzt
erstmal so klingt.
Kommen wir zu
meinem zweiten Pick und da
muss ich teilweise wirklich jetzt hart in meiner
Erinnerung kramen, weil ich habe
vergessen, oder was heißt vergessen, habe ich nicht.
Ich habe hier ausnahmsweise,
dafür lobt mich ja Patrick immer gerne bei
Podcasts, dass ich bei Letterboxd mir immer so schön
ein paar kleine Reviews hinschreibe,
so wie so eine Erinnerungsstütze. Zu dem Film
hatte ich das nicht, da hatte ich noch keinen Letterboxd oder ich war
noch nicht in der, ich hab noch nicht drüber nachgedacht
da was zuzuschreiben, so lange ist es her
dass ich ihn zuletzt gesehen hab, aber
dennoch, als ich so meine
Top-Favoriten durchgegangen bin
war dann die Wahl
eben, mein Equilibrium hat man
haben wir schon glaube ich so häufig in irgendwelchen Sachen
genannt, geiler Film
12 Monkeys, auch geiler Film
entschieden habe ich mich dann für
Katsuriro Otomo
sein Werk, nämlich Akira
von 1988
88 und
ja, sind wir wieder beim Cyberpunk-Thema.
Da haben wir nämlich Neo-Tokyo und
eben die Baika Tetsuo,
den Baika Tetsuo, der nach seinem Unfall
so ein geheimnis Militärprojekt
hineingerät
und als unkontrollierbare
telekinetische Kräfte dann bei dem
so sich da langsam zeigen, haben wir dann so
eben seinen Freund Kaneda, den wir auch so
auf jedem Bild eigentlich vorne drauf haben,
der dann versucht so ihn vor dieser
dagegen zu steuern, nenne ich es jetzt mal,
um jetzt nicht zu viel zu verraten, wobei eigentlich hat man
man jetzt hier fast 40 Jahre Zeit gehabt,
mal drauf, auf diesen
Stupser zu kommen und wenn nicht jetzt, dann habt ihr jetzt
die Chance, weil ich glaube, es gibt
sehr, sehr viele Leute immer noch da draußen, die Akira
bis heute noch nicht gesehen haben. Ich zeige gerade auch.
Einschließlich, aber bei dir
liegt das einfach dann des Animes
ja noch nicht so weit verbreitet,
weil du hast ja jetzt schon einige schöne Werke
nachgeholt. Das stimmt, ja.
Und damit ist der dann praktisch auch dieses Jahr
schon, oder für die nächsten Jahre vielleicht noch auf deiner Liste.
Vielleicht machen wir mal einen Nachgeholt dazu, das wäre doch mal eine Idee.
Und ja,
Warum nenne ich den Film überhaupt? Weil letzten Endes ist Akira so der Anime-Film, schlechthin ist es vielleicht ein bisschen auch dreist, aber mit einer dieser, der auf jeden Fall diesen Weg erstmal hier rüber gekommen ist.
Das ist mein 1988. Ich glaube, das ist der erste, mit der erste Anime, der es auch so hier in die westlichen Regionen geschafft hat, mit einem Anklang zu finden.
Und wir haben halt so unfassbar viel Popkultur, popkulturelle Anleihen da, das Bike, die Jacke.
Wenn gerne Anime, mal abgesehen von vielen heutigen Themen, wo es ja leicht ist, so ein Cosplay zu machen, ist Akira, glaube ich, immer noch so einer der beliebtesten Themen, die wir hier haben.
So eine richtige Referenzklasse, weil wir auch noch diese Zeichnungen vollkommen von Hand haben.
Man hat ja einfach so einen natürlichen Charme und ja, im Grunde sollte man vielleicht da sogar eher, habe ich mir schon ein paar Mal sagen lassen, aber ich habe es auch noch nicht nachgeholt, müsste man sogar eher sich den Manga dazu durchlesen, weil in dem Film ist halt dieses komplexe Thema doch ein bisschen wohl stark komprimiert worden.
Persönlich sag ich, ich finde den Film immer noch gut, man kann aber danach nochmal vielleicht so für ein paar Lücken nochmal nachlesen, was man verpasst hat, das hilft auf jeden Fall weiter, weil ich muss damals, weiß ich noch, beim ersten Mal schauen, hab ich den geguckt und war bei ein, zwei Szenen, war ich total verwirrt, weil ich mir dann nicht so richtig, weil ich dann nicht hintergestiegen bin, dann liest man so ein paar Sachen nach und dann war das dann beim zweiten Gucken auch wesentlich entspannter, weil man dann verstanden hat, warum Dinge so passieren oder schon so sind, wie sie sind.
Und das taugt auf jeden Fall sehr gut.
Und ich wollte einfach gerne auch ein Anime-Thema mal hier bringen,
weil es in so Filmen selten vorhoben.
Deswegen Akira hier, so einer der persönlichen Lieblinge in dem Ganzen.
Auch natürlich so die Steilvorlage für Filme wie Matrix oder so natürlich auch.
Ist dann auch, glaube ich, sogar mehrfach genannt worden von den Wazowskis.
Habe ich das jetzt richtig gesagt?
Ja, doch, Wazowskis.
Dass das auch so mit die Inspiration dazu war.
Ja, schön. Also auf jeden Fall,
da können wir mal einen Nachgold-Verein planen, würde ich sagen.
Wir können mal wieder ein paar
mehr Animes dann, aber ich glaube, eine ganze Folge
wäre zu viel nachzuholen für dich.
Ich glaube auch.
Also bisher war ich ja von
eigentlich allen begeistert, die ich nachgold
habe. Ich erinnere mich immer gerne an Paprika,
den ich in höchsten
Tönen gelobt habe.
Ja, wo wir da auch bei
Vorlagen für bekannte andere Filme
sind. Also Inception.
Das ist richtig. Gefühlt an manchen Ecken dann eine 1 zu 1 Adoption.
Ja, guck, da hast du doch wieder eine Brücke gebaut. Gefühlte 1 zu 1 Adoption.
Wenn euch The Last of Us gefällt, dann guckt doch auch The Girl with All the Gifts.
Ist im Grunde, wenn man es bösartig formulieren möchte, eine sehr ähnliche Geschichte, aber basiert auf einem Roman.
Ich weiß nicht, von wann der Roman ist. Der Film ist auf jeden Fall von 2016.
2016. Das erste The Last of Us Spiel kam glaube ich 2013 raus, aber der richtig große Hype kam ja oder in der Gesamtgesellschaftlich eigentlich erst durch die Fernsehserie. Deswegen, wenn ihr da Blut geleckt habt, dann guckt euch auch The Girl with All the Gifts an von 2016.
Ich habe schon gerade gesagt, Story ist ähnlich. Es gibt da auch einen Pilz, der die Menschheit befallen hat und in sehr aggressive, zombieähnliche Wesen verwandelt, in die Hungries. Und es gibt ein paar infizierte Kinder, die untersucht werden.
Man sucht natürlich nach einem Heilmittel und es gibt die Melanie, die ist ein Kind, ich glaube 10, 12 Jahre alt, irgendwie sowas, hochintelligent und die spielt dann eine sehr entscheidende Rolle in der potenziellen Rettung der Menschheit, denn irgendwann wird diese Einrichtung dann von diesen Hungries überfallen und dann geht es eben auch so auf eine postapokalyptische Reise mit ihr.
Darum geht es. Also Story sehr ähnlich
zu dem, was man später in The Last of Us
erlebt hat, ist inszeniert von
Colin McCarthy.
Den hatten wir quasi im Vorgespräch schon ein bisschen
gestriffen. Da hatten wir einmal ganz kurz über
The Penguin geredet. Der hat die Miniserie
von vor
zwei Jahren, drei Jahren.
Auf jeden Fall hat er die komplett inszeniert
und hat... Meinst du mit Colin Farrell
zu dem Batman-Film? Genau.
Ist, glaube ich, erst maximal zwei, also
ein Jahr sogar. Ein Jahr, echt? Okay.
Ja, ich meine, da ist es letztes Jahr rausgekommen.
Okay, dann ein Jahr und auch Peaky Blinders Sherlock, also im Seriengame hauptsächlich unterwegs gewesen.
Und ja, also ich finde auch einen Film, der eine ähnliche Stimmung und Atmosphäre aufmacht wie The Road, hat mehr Handlung als The Road.
Und wie gesagt, wer
Richtung Last of Us
Fan geworden ist von solchen Geschichten,
der soll sich den auf jeden Fall angucken,
mal mindestens um die Wartezeit
zur nächsten Last of Us Staffel
zu verringern, bietet der sich auf jeden Fall an
The Girl with All the Gifts von
2016. Gehe ich voll mit.
Kumpel von mir war damals so begeistert von dem
Film, dass der unbedingt den auch nochmal mit uns
sehen wollte, hat den sich extra
nochmal über Amazon Prime ausgeliehen, hat sich
bei mir den Account kurz angemeldet
und hat den, damit wir den gucken können
und ich war da sehr positiv
auf jeden Fall abgeholt worden, auch wegen
der Glenn Close mal wieder in einer richtig
guten Rolle zu sehen. Wir haben sie ja beim Schrottwichteln
zuletzt eher gehabt und
das war dann auch nicht so fein.
Aber, und auch hier,
Hollywoods weibliche Allzweckwaffe, ich sag immer
Michael Peña ist so die männliche
Allzweckwaffe, der kann Comedy, der kann
ernste Sachen spielen, holt mich da mal ab und
Rose Byrne ist so der weibliche Pendant,
der hier auch ja dann die, ich glaub
die junge Ärztin dann da halt eben spielt.
Und Petticon. Und die kann halt auch alles, ne?
Den haben wir auch noch mit dabei, kannst du mal sehen.
Ja gut, da hat er jetzt erstmal so sein Help,
obwohl ich den eigentlich mal gerne auch in den ganzen Conetto-Filmen ja schon mochte.
Aber da hat man den ja auch nur eher so am Rande immer stehen, sage ich jetzt mal.
Schlage ich noch eine letzte Brücke, bevor der Zug hier in den Endbahnhof fährt
und damit habe ich gesagt, was ich auch noch gerne nochmal auf den Tisch bringe.
Uiuiuiui.
An Dystopie, jaja.
Da geht natürlich nichts noch über,
das muss für mich eigentlich von Herzen eigentlich dabei sein,
Weil es was geöffnet hat für mich neben Dystopien, was vorher nicht mein Thema war an Filmen.
Aber fangen wir erstmal an.
Also wir reden hier über Snowpiercer von 2013.
Also ist auch schon eine gewisse Hausnummer.
Bong Joon-ho kennt man ja spätestens seit Parasite.
Aber mit Snowpiercer war dieser Name für mich erstmal ein Name geworden.
Mit diesem Film wurde Song Kang-ho für mich ein Name.
Denn Snowpiercer war der erste koreanische Film, den ich mir angeschaut habe.
Und hat mir damit die Tür geöffnet für das koreanische Kino, muss man so sagen.
Und wir haben ja halt hier diese extreme, ja was haben wir hier, wer es jetzt wirklich nicht weiß, das wäre schon fast ein Wunder, nachdem ja auch die Serie auf Netflix da lief.
Also wir haben hier nach einem gescheiterten Experiment, also wir haben wieder eine Katastrophe, die eigentlich die Rettung des Klimas zur Folge haben sollte, haben wir eher das Gegenteil erzeugt.
Nämlich die Erde ist gefroren und die letzten Überlebenden fahren halt in diesem Zug, in dem Snowpiercer, immer durchgängig um den Globus herum. An Bord haben wir dann halt so eine gestrickte Klassengesellschaft und während ganz hinten die ganz armen Menschen, also die Armut regiert, haben wir dann weiter vorne dann die Oberschicht, die im Luxus schwelgt und irgendwann bricht halt eine Rebellion natürlich aus.
Ist angeführt von Chris Evans. Captain America ist wieder mal auf Freiheitskampf aus. Und da haben wir natürlich auch noch eine Tilda Swinton. Überragend wieder mal. Aber die kann halt ja auch so diese schrägen Rollen verdammt gut. Jamie Bell haben wir noch mit dabei. Habe ich mir noch notiert. Ansonsten haben wir auch natürlich Ed Harris und viele, viele weitere bekannte Gesichter, die sich da immer mal wieder zwischendurch durchs Bild rekeln, sage ich jetzt mal.
Ja, und wie gesagt, mich hat der vollkommen unerwartet abgeholt damals.
Ich habe gewartet am Bahnhof und wusste nicht, in welchen Zug ich steige und bin da eingestiegen.
Und mit Endziel, koreanisches Kino, das Worldbuilding fand ich einfach unfassbar gut.
Dieses Durchkämpfen von Waggon zu Waggon und nicht nur diesen Umstand, wie die Gesellschaft sich dann da abgeteilte,
sondern was dann auch immer dann im nächsten Waggon, das war total spannend, fand ich.
Ja und dann dieses Bataillon halt wie gesagt
einen erstklassigen Darsteller, Octavius Spencer
spielt er mit, fällt mir gerade ein
auch immer wieder klasse, die kannst du auch
als Allzweckwaffe da eigentlich bringen, auch wenn die
Rolle manchmal immer gleich wirkt, aber dann
ist das eben gleich gut
ja, viel mehr Worte kann man da eigentlich
auch gar nicht mehr zu verlieren, wie ich finde
das ist einfach vieles sehr hervorragend, wer es tatsächlich
bis heute noch nicht gesehen hat und nur vielleicht die
Serie kennt, ich finde den Film immer
noch deutlich besser, ich glaube die Serie habe ich nach der ersten
Staffel oder in der zweiten spätestens
abgebrochen, weil
da verliert sich die
Spannung, wie ich finde. Ja, es ist
zu zerdehnt, finde ich.
Der Film bringt das schon sehr gut auf den Punkt.
Genau. Also du,
dich muss man eigentlich gar nicht fragen, weil ich schon mal ein paar Podcasts
gehört habe. Ich frage es dich trotzdem einfach, weil
vielleicht haben ja Leute noch auch unsere Podcasts nachzuholen
und nicht nur die Filme. Dementsprechend,
wie gefällt dir denn der Film?
Großartig. Also ich
mag ihn sehr.
Du hast im Grunde alles gesagt,
wofür man ihn mag.
Die CGI-Effekte vielleicht nicht, wobei die kann ich da auf jeden Fall verzeihen. Die sind vielleicht nicht so gut gealtert, aber großartiger Film. Ich weiß gar nicht, ob es für mich auch der erste südkoreanische Film war, den ich gesehen habe, aber auf jeden Fall einer, den ich häufigstens geguckt habe.
Ich glaube eher, du hast bestimmt noch vorher I Saw the Devil gesehen, oder?
Das kann sein, ja. Wahrscheinlich war das der erste.
Könnte ich mir jetzt vorstellen, zumindest, dass du da eher...
Ja, ja, das kann gut sein.
Aber das kam halt alles immer so nach und nach immer weiter dazu.
Ja, stimmt.
Und jetzt spielst du mit Parasite, hat die Welt es ja auch verstanden.
Ja, absolut.
Dass da echt tolle Geschichten einfach hausen.
Ja, und damit sind wir auch schon nahezu am Ende.
War ein schöner Ritt durch kaputte Zukunfte, wie ich finde.
Wir haben Postapokalypsen gehabt, wir haben Überwachungsstaaten,
Klassengesellschaften aufs Feinste runtergeteilt,
Wüsten
Zeugungsunfähigkeit
Neo-Cyberpunk
und alles mögliche
also wie man merkt, es ist einfach so ein breites
wir könnten hier glaube ich noch über sonst wie viele Filme sprechen
oder am Ende wüsste man immer noch nicht
was, wir haben ja damals auch über Fantasy
beide haben ja zusammen gesprochen, anlässlich zu Dungeons
und Dragons und da ist uns ja auch schon auffallen
Fantasy ist so ein, das vermischt sich
immer so extrem, es gibt einzelne
die da richtig das so
reinkrachen und andere die es aber auch dann
dann wieder so ankratzen, dass du sie nicht unerwähnt lassen kannst.
Und ich denke, bei Dystopien ist das recht ähnlich.
Ja, ich denke auch.
Wir haben ja grob über die unterschiedlichen Kategorien gesprochen,
die es annehmen kann.
Und da könnte man zu jeder Kategorie eigentlich eine eigene Episode aufnehmen.
Allein Cyber-Dystopien, wir haben angerissen,
Cyberpunk ist ja in aller Munde wegen des Spiels,
auch wegen der Netflix-Serie, die da nachkam.
Und allein darüber könnte man ja eine ganze Episode füllen. Aber ich glaube, so einen großen, groben Bogen um das ganze Thema haben wir gespannt und hoffentlich waren da für euch draußen auch so ein, zwei Filme dabei, die ihr vielleicht noch nicht gesehen habt oder lange nicht mehr gesehen habt, die ihr dann, wo ihr jetzt Grund habt, die nochmal reinzuwerfen.
Mhm. Bevor wir jetzt noch ganz zum Ende kommen, haue ich noch eine kleine Frage raus. So Dystopien sind ja an sich, haben wir ja auch festgestellt, spätestens mit The Road, sind ja eigentlich nur selten Unterhaltung.
Sie sind ja auch von vielen Drehbuchautoren,
Filme machen ja auch gewissermaßen immer so ein Warnsignal.
Und wenn du jetzt so auf diese Filme blickst,
was ist so für dich so das Szenario,
was dir persönlich für die echte Zukunft am meisten Angst macht?
Ich meine, man sitzt ja immer so im Kinosessel
oder halt zu Hause auf der Couch und denkt sich so,
was wäre, wenn und hat so die größte Sicherheit.
Aber es gibt ja welche, die können ja vielleicht
ein paar, ein bisschen mehr triggern.
Welches ist da so das, was dich so am meisten,
so vielleicht auch mit Filmbeispiel,
Welches Szenario ist da das, was dich vielleicht, ich habe dich da gar nicht drauf vorbereitet auf die Frage, toll.
Spontan sind wir am besten.
Wir sind auch am lustigsten.
Ja, wahrscheinlich etwas, also ich bin ja, ich gucke ja wahnsinnig viele Horrorfilme und deswegen bin ich da ja eh relativ abgestumpft, was das angeht und gucke mir das einfach gerne an und denke gerne drüber nach, aber habe da jetzt im wirklichen Leben nicht so massiv Angst vor.
Ich glaube, es ist am ehesten das, was man selber dann gar nicht wahrnehmen würde. Also sowas wie Matrix. Ich meine, klar, wir erleben das, was Neo Trinity und Morpheus und Co. Erleben, aber ein Großteil der Weltbevölkerung bemerkt diese Dystopie ja gar nicht, weil die halt in der Matrix leben, weil für die im Grunde alles in Ordnung ist.
Und deswegen ist das für einen ganz großen Teil der Menschheit gar nicht greifbar. Und dieses Ungreifbare ist es dann, glaube ich. Also wenn ich jetzt darüber nachdenke, dass wir jetzt in einer Matrix leben würden, das ist, glaube ich, etwas, was mir dann am ehesten noch Angst macht, glaube ich. Wie ist es bei dir?
Ich glaube, was mir manchmal am meisten, was mich mit so einer gewissen Ironie auch dann lachen lässt, wenn ich es so im Alltag dann feststelle, sind immer so Sachen, wie ich ja schon sagte, bei Wally oder Idiocracy ist ja auch mal so ein Beispiel, was ja viele mal anführen.
Wenn ich merke einfach, dass wir uns so ziemlich
selber abschaffen, so diese
ja Benjamin Button
Darwinismus habe ich es mal aus Spaß genannt
dieses Rückentwickeln
wieder in so dieses Affige
das macht mir manchmal so am meisten Angst
wenn du sagst, bei Don't Look Up
das ist zu nah
an dem, was wir an der Realität haben
und auch ein bisschen dann
sowas, das macht dann nicht mehr
so diese Spannung einer Dystopie, dieses
was wäre wenn, so diesen
diesen spannenden Gedanken, den wir halt zum Beispiel
bei Matrix haben, sondern halt
es ist mir zu nah manchmal in der Realität
und dann, das macht mir dann schon
zu sehr Angst. Das ist genauso, wie ich Serien
nicht boykottiert, aber teilweise abgebrochen
habe, wenn das Thema Corona
dazu zu krass war. Ich hatte keine Lust
mir nochmal das auf den Tisch bringen zu lassen,
nachdem man es live miterlebt hat
und so ungefähr ist das auch bei
solchen Sachen. Ich brauche nicht jede
Idiotie sehen, wenn
ich es im Alltag die ganze Zeit habe.
Und ich glaube, das ist so dann
dann manchmal das Schlimmere.
Nehmen wir mal so von den jüngeren Beispielen.
Wir hatten ja letztes Jahr zwei Stephen-King-Verfilmungen,
die rauskamen mit Running Man,
also nochmal Running Man nochmal neu aufgelegt.
Und The Long Walk, die sehe ich halt überhaupt nicht.
Das ist genügend Eskapismus, dass ich da,
also genügend noch Realitätsnähe,
dass ich das spannend finde für ein Gedankenspiel,
aber irgendwie für mich weit genug weg,
weil so nackt, wenn wir da gar nicht hinkommen,
könnte ich mir, oder vielleicht schon, aber
ich sehe es für mich nicht so extrem.
Und dann gibt es halt wieder so was wie
Idiocracy, was ich mir dann nicht mehr geben könnte.
Wally geht, weil der Roboter
und Eva sind halt sausüß
und die gucke ich mir gerne noch an.
Da ist das Gott sei Dank nicht so das Hauptthema,
aber, und hat eigentlich auch noch ein gutes Ende,
da lasse ich mich gerne noch drauf ein.
Alles andere ist so.
Hm.
Ja, ich glaube, ich weiß, was du meinst.
Ich hatte das jetzt noch,
Noch kurzer Exkurs. Ich habe gestern es endlich geschafft und gestern heißt 7.9., also schon ziemlich late to the party und habe mir Odyssey im Kino angeguckt. War sehr begeistert und habe da, als die Trailer liefen, das erste Mal den Trailer zu Digger gesehen von Inarito, der neue Film, der da bald ins Kino kommt. Und der beschreibt ja im Grunde auch eine Dystopie, wenn man so will.
Und da habe ich mir teilweise auch gesagt, gefragt, musst du dir das angucken? Gut, jetzt ist der so unfassbar drüber und sieht so wahnsinnig interessant aus und so krass gefilmt. Ich meine, ist der Mann, der Revenant und Birdman und so gemacht hat und der Cast halt mit Tom Cruise, John Goodman, Jesse Plymouth, Reese Amet und Co.
Und wer da nicht noch alles
mitspielt, das sieht schon zu
reizvoll aus, als dass ich es nicht gucken würde.
Aber allein wegen der Thematik,
dass es da irgend so einen Superreichen gibt, der die Welt
an den Rande des
Abgrunds bringt, ist das halt auch
schon wieder zu nah an
der Realität eigentlich. Aber
wie gesagt, der Rest des Films ist reizvoll genug,
dass ich mir den angucken werde. Ja, da bin ich
bei dir. Also ich könnte keinen Film von vornherein
so ausschließen, dass ich sage, ich möchte ihn,
also da müsste der Trailer schon so viel verraten, dass ich
sagt, also es gibt ja auch
genügend Comedien, die sind ja auch voller Idiotie,
aber irgendwie kann ich dann wenigstens darüber lachen, weil es
dann auch gewollt ist, dass man, aber wenn ein Film
sich ernst nehmen möchte und dann, na keine Ahnung,
ich glaube, da könnten wir jetzt stundenlang noch drüber
reden. Ja, ich glaube, Digga nimmt sich nicht sonderlich
ernst. Ne, deswegen
und Tom Cruise, ich sehe da irgendwie so
gefühlt seine Rolle hier aus
Tropic Thunder, ein bisschen reprisen,
wenn er dann noch anfängt zu tanzen, so ein bisschen
zwischen Barry Seal und dem
in seiner Darstellung und dann
ich möchte es einfach gerne mal sehen
Und wenn ich dann hinterher sage, dann ist es halt ein Horrorfilm mit auf mich. Da kriege ich noch mehr Angst, weil es halt so doof ist. Wir werden es sehen, ob es dann mehr so Don't Look Up ist oder ob es überspitzt genug ist und einfach Spaß macht.
Ja, vielleicht sprechen wir ja auch drüber. Mal gucken.
Ja, werden wir sehen.
Ja, damit wären wir dann auch nicht nur am Rande der Gesellschaft,
sondern am Rande bzw. am Ende unserer heutigen Filmfrühstück-Folge angekommen.
Jetzt, ja, hoffentlich habt ihr so ein paar richtig schöne neue Themen nochmal gekriegt
oder ihr habt eure Favoriten gehört und sagt ja oder ihr sagt,
boah, die beiden, die haben eigentlich so viele Filme gerade jetzt auch noch zwischendurch als Mäh bezeichnet.
Das war das letzte Mal, dass ich euch zugehört habe.
Bravo-Takes hatten wir schon dabei.
Ja, aber verratet uns doch einfach mal,
wie es bei euch dann so ist.
Was sind denn so eure dystopischen Filme,
Top-Filme, die euch am meisten schockiert haben,
begeistert haben? Welches Szenario
haltet ihr für am wahrscheinlichsten?
Welches macht euch am meisten Angst?
Schreibt es uns unbedingt mal so in die Kommentare
hier auf dem Kanal,
also über den Anbieter, den ihr am liebsten hört,
bei Instagram. Es gibt da ja ein paar
Medien, die ihr da gerne
nutzen könnt. Ja, wenn euch die Folge gefallen hat,
gerne natürlich entsprechend bewerten.
Abonniert den Podcast und
ich sage danke dir, Patrick, für erneut
eine richtig schöne Folge,
eine schöne, coole Runde mit dir.
Dankeschön dir, hat Spaß gemacht.
Und ja, bleibt dran, abonniert uns, wie gesagt,
da kommen viele schöne Folgen. Der Patrick hat es angekündigt,
der Oktober wird noch einiges
wieder Schönes bringen. Das sind, glaube ich, auch
immer unsere liebsten Folgen, wenn wir in den
Horrorbereich gehen. Und
der Schocktober hat ja immer wieder schöne Themen.
Und meine Liste, die steht
auch schon fast komplett, was ich
ich im Oktober nachholen will. Das ist ja die einzige Jahreszeit,
wo ich dann mal wirklich exzessiv
mir Filme da reinziehe
aus diesem Bereich. Ja, cool.
Das wird zum Beispiel sowas wie Mouth of Madness
mal endlich sein erstmals
und das macht natürlich jetzt mit Sam Neils Ableben
dann nochmal so ein bisschen schwerer, aber der Stand
halt schon Anfang des Jahres auf der Liste. Zum ersten Mal
Mouth of Madness? Ja.
Ja, hab ich mir extra...
Können wir gerne in Angriff nehmen.
Dann habt ihr jetzt schon so einen kleinen Lichtblick für die Zukunft.
Das können wir gleich mal gerne noch
unter uns besprechen, nachdem ich jetzt
mich hier verabschiede. Ich bin Krischi.
Ich sag, macht's gut und bis zum nächsten
Filmfrühstück.
Ciao. Tschüss.